Chronische Krankheiten durch Elektrosmog und Funksmog? 

Untersuchungen zum Nachweis der Wirkung von elektromagnetischen Feldern auf den Menschen und der Möglichkeit deren Kompensation.

Die Umweltbelastung durch elektromagnetische Felder und Wellen hat in den letzten 10 Jahren enorm zugenommen. Rundfunk- und Fernsehsender, Mikrowellenherde und Mobilfunkanlagen, um nur einige z nennen, sind Quellen mit unterschiedlichen Frequenzbereichen und Intensitäten aus verschiedenen Anwendungsgebieten. Parallel dazu haben sich Krankheitsbilder verändert, zB haben Allergien stark zugenommen. Ein Zusammenhang mit biologisch wirksamen physikalischen Einflüssen, wie elektromagnetischen Feldern, liegen eindeutige Hinweise vor. Verschiedene große Studien aus der ganzen Welt belegen die negativen Einflüsse dieser Strahlen auf Mensch, Tier und Natur (zB: Dipl. Ing. Dr. Dr. Andras Varga, Universität Heidelberg: „Molekularbiologischer Nachweis über die biologische Wirkung elektromagnetischer Felder und strahlen“; Prof. Dr. Ronald Grossarth-Maticek, Institut für Präventive Medizin Heidelberg, für die Universität der Vereinten Nationen: „Elektrosmog in Fernsehstudios und die hohe psychische Belastung“; Prof. Anders Ahlbom, Institut für Umweltmedizin am renommierten Karolinska Institut Stockholm: „Krebs durch Strom“, u.a.). Hier ist mit hoher Wahrscheinlichkeit die eigentliche Ursache der dramatischen Zunahme von Allergien, Lungenerkrankungen und vieler anderer Krankheiten (zB Tinnitus, Schwindel, grauer Star, Augenbrennen, Haarausfall, Kreislaufschwäche, Herzrhythmusstörungen, Reizblase, Menstruationsstörungen, Unfruchtbarkeit, Störung der Schwangerschaft, Libidoverlust, Schilddrüsenstörungen, Darmstörungen, Rückenprobleme, Schulter-Arm-Syndrom, Alzheimer Krankheit, Multiple Sklerose, plötzlicher Kindstod, Krebs, Gereiztheit, Nervosität, Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Gedächtnisverlust, Lernschwierigkeiten, Schreckhaftigkeit, Bettnässen, Appetitlosigkeit, Aggressivität und Depressionen; lt. Veröffentlichung von Dr. G. Cornelissen, Essen, Okt. 1994) zu suchen. Hieraus läßt sich die gesundheitsschädigende Wirkung von Funkwellen auf den menschlichen Organismus ermessen.

Elektro- und Funksmog können wir nicht entgehen. Gerade im Bereich der Hoch- und Höchstfrequenzkommunikationstechnik mit völlig unphysiologischen digitalen Frequenzen haben wir in den nächsten Jahren eine extreme Zunahme zu erwarten. Tag und Nacht sind wir diesen elektromagnetischen Feldern ausgesetzt, die auch durch Hauswände dringen.

Auf dem Boden dieser Hinweise auf die nachgewiesene Schädlichkeit von Funkwellen und im Hinblick auf Möglichkeiten der Abschirmung oder Therapie, wurden an der Universität der Bundeswehr in München Untersuchungen durchgeführt, an denen ich maßgeblich beteiligt war.

Biochemische und zelluläre Veränderungen auf dem Boden elektromagnetischer Einflüsse benötigen zur meßbaren Entwicklung relativ lange Zeit. Diese Reaktionen werden jedoch im Organismus durch biophysikalische Steuermechanismen kontrolliert und beeinflußt, die wiederum sehr schnell auf gleichartige, also biophysikalische, elektromagnetische Einflüsse reagieren (Prof. Cyril W. Smith, Salford University, England; u.a.). Das Vorhandensein eines energetischen Systems im menschlichen und tierischen Organismus ist seit Jahrtausenden in der chinesischen Medizin bekannt: das Meridiansystem der Akupunktur, das in den letzten zwei Jahrzehnten auch in der wesentlichen Medizin zunehmend Bedeutung in Diagnostik und Therapie erlangt. Setzt man die Forschungen von Prof. Smith als richtig voraus, müßten sich in diesem energetischen System sehr schnell Veränderungen unter dem Einfluß elektromagnetischer Felder feststellen lassen. Als geeignetes Werkzeug hierzu bot sich die Elektro-Akupunkturmessung nach Dr. Voll (EAV) an. schon die ersten durchgeführten Probemessungen bewiesen vollständig die Richtigkeit der theoretischen Vorausüberlegungen der Tests. Es wurde in mehreren Meßreihen an erwachsenen Versuchspersonen die EAV durchgeführt. Bei jeder dieser Meßreihen zeigten sich die negativen Auswirkungen elektromagnetischer Felder auf alle Meridianendpunkten des Menschen. Bei einigen Probanden sanken die Werte bis gegen Null. Es bestand dabei kein wesentlicher Unterschied zwischen den einzelnen Testreihen und Testpersonen, so daß man von einer allgemeinen Schädigung ausgehen kann. Als allgemeine Tendenz scheinen höhere Frequenzen (hoher Megahertz und Gigahertzbereich) stärker zu schädigen; ebenso wirken sich digitalisierte Frequenzen als besonders negativ aus.

Es ist heute nachgewiesen, daß elektromagnetische Felder direkte schädigende Auswirkungen auf den menschlichen Organismus besitzen, indem sie morphologische (organische), zelluläre (eine Zelle betreffend) oder chemische Veränderungen hervorrufen. EEG-Veränderungen bis zu mehreren Stunden Dauer nach Telefonaten von nur wenigen Minuten mit einem handelsüblichen Handy sind dokumentiert. In der eigenen Studie konnte ich darüber hinaus den Einfluß auf das Energiesystem des Menschen belegen. Diese Störungen werden erst nach längerer Zeit der Exposition (Einwirkung von Strahlung) deutlich und lassen sich durch herkömmliche medizinische Diagnosemethode möglich: der EAV, mit der auch andere Störfaktoren (Umwelt) ermittelt werden können. Noch weniger läßt sich die Wirkung solcher Strahlungen durch reine Feldstärkemessungen ermitteln.

Heute läßt sich noch nicht abschätzen, welche unserer Zivilisationskrankheiten, angefangen bei der erschreckenden Zunahme von Allergien (Neurodermitis, Asthma), über ständig zunehmende Zahlen an Rheumatikern, Hochdruck- und Infarktpatienten, bis hin zu Krebs, von den uns immer und überall umgebenden Strahlen maßgeblich hervorgerufen werden. Welchen Einfluß elektromagnetische Strahlen auf unser empfindlichstes Organ, das Nervensystem mit seiner Zentrale Gehirn, ausübt, können wir nur erahnen, zu ermessen vielleicht an der ständig zunehmenden Aggressivität, Depressivität, an der zunehmenden Zahl von geistigen Erkrankungen.