Die globale Elektrifizierung

Wir leben in einer Zeit der Umwälzungen. Niemals zuvor in der offiziell akzeptierten Geschichte unserer Zivilisation haben sich so viele Veränderungen auf unserem Planeten ereignet wie zur Zeit. Niemals zuvor wurden mehr Entscheidungen getroffen, die so gravierende und irreversible Folgen haben wie in diesen Tagen.

Soweit wie wir unsere Kultur zurückverfolgen können, hatten von Menschen geschaffene technologische Entwicklungen niemals zuvor solch globale Auswirkungen wie heute. Auch bisher isolierte Kulturen sind davon betroffen. Sie werden unter Umständen mit einem Schlag völlig verändert oder gar zerstört. Die Resultate dieser technischen Revolution sind offensichtlich. Sie können jederzeit an nahezu jedem Ort unseres Planeten nachvollzogen werden.

Die Revolution der elektromagnetischen Umwelt

Es sind die Resultate der globalen Elektrifizierung unserer gesamten Umwelt. Es gibt seit einiger Zeit auf diesem Planeten keinen Ort mehr, der nicht durch künstliche elektrische oder elektromagnetische Felder beeinflusst wird.

Die Bandbreite der eingesetzten Frequenzbereiche ist beinahe lückenlos.

Sie reicht von langsamsten Frequenzen, die auch in unserem Gehirn entstehen, bis zu extrem schnellen Submikrometer-Wellen. Diese elektromagnetischen Felder werden durch ein nicht mehr übersehbares Spektrum von Funkgeräten, Sendeanlagen und einer riesigen Flut von drahtlosen Kommunikationssystemen verursacht. Das reicht von Mikrosendern in Autoschlüsseln bis zu gigantischen Sendeanlagen im Gigawatt-Bereich. Der Frequenzbereich erstreckt sich von Längstwellen für U-Bootkommunikation bis zu Mikrometerwellen für technische und militärische Anwendungen.

Etwa zweitausend Satelliten kreisen zur zeit um die Erde und geben dabei ein breites Spektrum von Strahlungen ab.

Die Bandbreite reicht auch hier von einigen Kilo-Hertz bis hin zur Röntgenstrahlung. Die biologischen Wirkungen magnetischer und elektrischer Felder unserer technischen Einrichtungen sind heute unbestritten.

Diese Felder haben nachweisbar erhebliche Einflüsse auf biologische Organismen.

Neuere Untersuchungen darüber, wie weit sie die Gesundheit des Menschen gefährden, lassen pauschal vorgebrachte Unbedenklichkeitserklärungen mehr und mehr verstummen. Es mehren sich ernste Warnungen, die wir nicht mehr ignorieren können. Mit der Erforschung dieser neuen Form von elektrobiologischen Umwelteinflüssen stehen wir aber noch ganz am Anfang.

Mögliche Risiken und Gefahren sind der breiten Öffentlichkeit noch weitgehend unbekannt.

Während fieberhaft verschiedene Forschungslabors mit der Erforschung der technischen Strahlungsquellen von heute beginnen, ändert sich zeitgleich in inflatorischer Weise die gesamte Technologie um uns herum.

Das macht es besonders schwer, wenn nicht sogar unmöglich, die komplette Tragweite möglicher Wirkungen auf uns und unsere gesamte Umwelt zu erfassen.

Die Technologie entwickelt sich weitaus schneller als die möglichen Prüfmethoden für die elektromagnetische Verträglichkeit dieser Systeme.

Industrielle Abhängigkeit

Unsere gesamte Industrie ist völlig abhängig von Strom. Ohne ihn wäre unsere heutige Industrie zur völligen Funktionslosigkeit verdammt. Von der Stromerzeugung über die Verteilung mittels Hochspannungsleitungen, Trafostationen, bis zur Hausverteilung wird ein sehr dichtes Netz von Leitungen benötigt. Sie sind für den Stromtransport unverzichtbar.

die Anwendung dieser Ströme erzeugen ein nicht mehr nachvollziehbar komplexes Gemisch von elektrischen, elektromagnetischen und weiteren energetischen Feldern.

Die Bandbreite reicht auch hier von Gleichstrom über Höchstfrequenzen bis zur Röntgenstrahlung.

Private Abhängigkeit

Hinzu kommt eine nicht mehr übersehbare Flut von technischen Geräten aller Art im privaten Bereich. Sie werden mit Gleichstrom mittels Batterien oder Akkus betrieben. Oder sie werden mit Netzwechselstrom gespeist. Beinahe alles, was man früher von Hand erledigte, geschieht heute mit einem elektrisch betriebenen Gerät. Das beginnt bereits am Morgen mit der elektrischen Zahnbürste und begleitet uns durch den ganzen Tag.

Überall, wo der Mensch sich heute niedergelassen hat, erzeugt er ein dichtes Geflecht von energetischen Feldern. Die Komplexität dieser Felder hat ein extremes Ausmaß angenommen und ist ständig erheblich im Steigen begriffen.

Die Wissenschaft verliert den Überblick

Keiner, auch nicht der gewissenhafteste und umfangreich ausgebildete Wissenschaftler oder Forscher ist mehr in der Lage, die Wirkungen dieser hochgradig verfilzten elektrischen Strahlungen und Felder zu überblicken. Es lassen sich noch keinerlei abschließende Aussagen über die noch immer steil im Wachstum begriffenen energetischen technischen Auswirkungen treffen. Auch unanzweifelbare Messungen sind scheinbar nicht mehr möglich.

Ein Beispiel hierzu, das ich vor kurzem aus entsprechender Fachpresse entnahm:

Drei hochwertige Mess-Systeme der absoluten Spitzenklasse werden miteinander verglichen. Es sind Messgeräte, die auch die Prüfbehörden zur CE-Zertifikation einsetzen. Sie besaßen alle ein gültiges Eichsiegel, das nur wenige Monate alt war. Die Messwerte zeigten an einem Arbeitsplatz in einem Industriebetrieb Abweichungen von über 100 Prozent.

Schon daran lässt sich erkennen, dass die Komplexität der technischen Erfassung dieser Felder kaum beherrschbar ist. dieses Thema wird noch viele heisse Diskussionen zur Folge haben. Die messtechnische Erfassung von Strahlungen sind ein sehr schwieriges Kapitel. Sie werden der Gesamtheit der biologischen Wirkungen in keiner Weise gerecht.

In der Erforschung der biologischen Wirkung ging man bisher von folgenden Voraussetzungen aus:

Je stärker die Einflüsse sind, umso eher machen sich die Folgen bemerkbar.

Und genau dies ist nicht der Fall. Man hat dann sogenannte biologische Fenster entdeckt.

Das bedeutet: Eine einzelne, isolierte Strahlungsquelle, wie sie unter Laborbedingungen bisher verwendet wurde, ruft keine beobachtbare Reaktionen hervor.

Erst das synergetische Zusammenspiel mit weiteren Feldern, wie sie in der Realität auftreten, kann bedenkliche Wirkungen hervorrufen.

Beispielsweise ein elektrisches Feld von 50 Hertz aus der hauseigenen Stromversorgung mit einem 16,66-Hertz-Magnetfeld der Eisenbahn. Erst das Zusammentreffen jeweils recht geringer Intensitäten kann eine Reaktion hervorrufen. Die Gesamtintensität dieser Strahlungsgemische liegt oft bei einem Tausendstel der einzeln beobachteten Einstrahlungen. Es ist biophysikalisch sowieso nicht zulässig, diese Einzelwirkungen einfach zu addieren.

Biologische Reaktionen sind umfassender als diese Felder.

Die Natur übersieht nichts und vergisst nichts. Um die wahren Verhältnisse zu erforschen, muss noch viel Forschungsarbeit geleistet werden.

Nur Unwissende meinen, dieses Thema sei wissenschaftlich erforscht.

Dem ist keineswegs so. Auch dieser Beitrag kann nur ein ganz klein wenig wachrütteln. Ich möchte Ihnen mit diesem Artikel lediglich aufzeigen, dass wir unwissentlich in Situationen hineingeraten, die auch für uns gravierende biologische Auswirkungen haben werden, wenn wir nicht langsam aufwachen.