Entsäuern – Entgiften – Entschlacken

Alle reden von Gesundheit…

Der Wunsch nach Gesundheit ist fester Bestandteil unserer Alltagssprache. „Gesundheit“ gehört zum herzhaften Niesanfall, – „Zum Wohl“ heißt es in geselliger Runde!

Alle reden von Gesundheit auch im Zeitalter moderner Medizin, jedoch das allgemeine Wohlbefinden bleibt aus. Experten sprechen bereits von einem dramatischen Gesundheitsverfall. Vielleicht leben wir etwas länger als früher, aber sind wir auch länger gesund?

Muss die körperliche Unversehrtheit nicht sehr in Frage gestellt werden? Mit dem Ökosystem ERDE – Waldsterben, Ozonloch, Klimaveränderung, Erderwärmung und LUftverschmutzung – ist auch das „Ökosystem Mensch“ stark aus dem Gleichgewicht geraten. Wie in jedem System erlangt auch der Mensch seine Stabilität nur durch das harmonische Zusammenspiel verschiedener wichtiger Faktoren.

Wir können menschliches Leben und unseren Lebensraum mit dem Ökosystem eines kristallklaren Bergsees vergleichen, der nur durch die gute Zusammensetzung des Wassers, die entsprechenden Lebewesen der Tier- und Pflanzenwelt, dem idealen Sauerstoff- und Stickstoffgehalt, dem pH-Wert und durch viele weitere Einzelelemente in seiner ausgewogenen Funktionsfähigkeit bestimmt wird.

Leiten wir aber nun in diesen See Schadstoffe ein wie z.B. Abwässer, Chemikalien oder Öl, so wird der See trübe und in seiner Ökologie gestört, wird aber sofort seinen ureigenen Abwehrmechanismus zur Vernichtung und Abbau dieser Schad- und Fremdstoffe einsetzen, um wieder zu gesunden. Wird aber das Maß der Schadstoffe überschritten, so wird ein Überleben des Bergsees in seinen natürlichen Regulationen nicht mehr möglich sein. Die Einzelsysteme werden grundlegend geschädigt.

Das gesamte Gleichgewicht ist aus den Fugen geraten. Nicht anders läuft das Ökosystem Mensch. Durch fortlaufende Fehlernährung, wie wertlose totgekochte Nahrungsmittel, Süßigkeiten, Zucker, Weißmehlprodukte, raffiniertes Salz, Kaffee, Alkohol, Nikotin, sowie Stress, Angst, Bewegungsmangel und daraus entstehender latenter Übersäuerung sowie Ablagerung der daraus entstandenen Schlacken und Gifte, führt auch bei uns zu einem Zustand, den wir umgangssprachlich Krankheit nennen.

Dies zeigt sehr deutlich, dass Menschen, Tiere, Pflanzen und Natur Teile eines gemeinsamen Ökosystems sind. Wichtigster Einflussfaktor für eine Milieuveränderung im menschlichen Körper ist die Ernährung. Nach heutigen Erkenntnissen führt die permanente Fehlernährung zunächst zu schweren Darmproblemen bis hin zu chronischen Entzündungen. Ein so degenerierter Darm ist in seiner Funktion als Ausscheidungs-, Entgiftungs- und Versorgungsorgan stark beeinträchtigt.

Damit der Körper seine tägliche Riesenleistung perfekt vollbringen kann, braucht er täglich viele Vitalstoffe sowie Ballaststoffe, die er selbst nicht herstellen kann, und diese deshalb aus der Nahrung aufnehmen muss.
Ernährungsexperten sprechen daher nicht von Vitalstoffen, sondern essentiellen Pflanzenstoffen, also lebenswichtigen Nährstoffen wie nur die Natur sie uns bieten kann. Dazu gehören Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Enzyme, Aminosäuren, Fettsäuren, Ballaststoffe, energiereiche Flüssigkeiten. Rund 50 solcher Nährstoffgruppen haben Forscher bis heute gefunden.

Wenn wir den Bedürfnissen unseres Organismus in dieser Form nicht nachkommen und auch nicht aufhören, ihn mit übersäuernder und leerer Nahrung zu füttern, wird die Erfüllung des Wunsches nach Gesundheit, Schönheit, Vitalität und geistiger Frische nicht möglich sein.

Es hilft hier wenig, einzelne Organe im Schadensfall zu reparieren. Das organische Ganze muss in seiner Widerstandskraft durch ausreichend Vitalstoffe gestärkt und der gesamte Organismus von seiner Säuren- und Giftbelastung befreit werden, damit unsere Selbstheilungskräfte wieder ihre ursprüngliche Arbeit zu unserem Wohlergehen verrichten können.

Viele Krankheiten ließen sich schon im Ansatz vermeiden, wenn unser Körper ausreichend und fortwährend diese Biostoffe sowie energiereiche Flüssigkeiten bekäme, die er für seine Arbeit und Gesundheit braucht.
Innere Anzeichen bei Übersäuerung:
Karies, Allergien, Rheuma, Gicht, Verdauungsbeschwerden, Kreislaufprobleme, Osteoporose, Krampfadern, Mykosen, Arthrose, Gelenksprobleme, Migräne, Schlaganfall

Äußere Anzeichen bei Übersäuerung:
Akne, Haarausfall, Cellulite, schlaffes Gewebe, empfindliche Haut, Neurodermitis – Psoriasis, Ekzeme, Hautpilze, spröde Fingernägel, offenes Bein

Die Ursachen, die zu einer Übersäuerung führen, sind inzwischen, wie ich hoffe, deutlich geworden. Doch was geschieht dabei eigentlich in unserem Körper?

Eine Übersäuerung entwickelt sich innerhalb mehrerer Stoffwechselphasen. Zur Dämpfung und sofortiger Abpufferung der Säuren bedient sich unser Organismus der eigenen Basenreserven. Bei länger andauernder Säurebelastung sinkt jedoch die Kapazität dieser Basenpuffer im Blut und Körper.

Da die Säuren aber nun durch Basen neutralisiert werden können, entzieht der Körper den Knochen, den Gelenken, den Zähnen, den Muskeln und dem Bindegewebe die darin enthaltenen basischen Mineralien, unter anderem Magnesium und Kalzium, um die überschüssigen Säuren zu binden.

In der Folge führt dies zu erheblichen Mangelerscheinungen sowie fortschreitender Verschlackung, die sich oft schon im Kindesalter in Form von Hautproblemen wie Neurodermitis, Karies, Allergien und Immunschwäche zeigt.

Wird der aus Übersäuerung entstandene Mangel an Mineral- und Vitalstoffen nicht ausgeglichen, können schwerwiegende Störungen die Folge sein:

Ohne Mineralstoffe und Spurenelemente kann der Mensch nicht leben, denn der Organismus ist nicht in der Lage, auch nur ein einziges Spurenelement oder einen einzigen Mineralstoff selbst herzustellen. Wir sind also auf die Zufuhr dieser Stoffe durch die Nahrung angewiesen. Sie stellen lebenswichtige Grundbausteine unseres Körpers dar und sind an weit über 50 000 verschiedenen Vorgängen und Abläufen innerhalb unseres Stoffwechsels beteiligt. Mineralstoffe sind nicht nur Bestandteile zahlreicher organischer Verbindungen wie beispielsweise Vitamine, Hormone, Proteine oder Enzyme, sondern dienen zudem auch der Bildung von sogenannten Gerüstsubstanzen, die wir in Knochen, Zähnen, Muskeln und Geweben vorfinden.

In erster Linie sind es Mineralstoffe, Spurenelemente aber auch Vitamine gegen freie Radikale, die vom Organismus neben anderen Aufgaben auch zur Abpufferung von überschüssigen Säuren genutzt werden. Da wir, insbesondere dann, wenn eine säurelastige Ernährungs- und Lebensweise geführt wird oder sich bereits eine Azidose eingestellt hat, wesentlich mehr Mineral- bzw. Vitalstoffe benötigen, ist es sinnvoll, neben einer ausgewogenen Ernährung zu einer pflanzlich-basischen Nahrungsergänzung zurückzugreifen. Die darin enthaltenen lebenswichtigen Mineralien, Spurenelemente und Vitamine helfen den Stand der Mineralisierung zu verbessern und den gefährlichen Mineralabbau durch Säuren zu verhindern.

Meine These:

Der Mensch ist das, was er nicht ausscheiden kann.

„todgekochtes, wertloses, säurelastiges Essen = kranker Darm = kranke Körperflüssigkeiten = kranker Körper“

Es stimmt aber auch, wenn ich sage: „kranker Körper = kranke Körperflüssigkeiten = kranker Darm.“

Es ist keineswegs erforderlich, dass der Mensch in jedem Falle seinen kranken Darm als krank empfindet. Genauso wie er ja auch seine kranken Körperflüssigkeiten nicht als krank empfindet. Im Körper geht vieles „unterschwellig“ vor sich.

Aber in jedem Fall ist der Darm an der Lieferung der Vitalstoffe beteiligt genauso wie an der Lieferung der Krankheitsstoffe. Damit ist die Nahrung als ursächlich üfr die Krankheitsentstehung gekennzeichnet.

Besonders in der heute zunehmenden säurelastigen Fehl- und Über- sowie ballaststoffarmen Ernährungs wird der Darm aufs äußerste strapaziert.

Gärung, Fäulnis, Blähungen, Stuhlverstopfung, Durchfall, Pilzerkrankungen, Müdigkeit, Allergien,….

Bezüglich einer Umkehr darf nachgedacht werden.

Müdigkeit, Wasserretentionen, Kreislaufbeschwerden, Cellulite, Neurodermitis, Rheuma, Gicht….. alles Anzeichen einer Übersäuerung. Verdauungsprobleme, Karies, Parodontose, Haarausfall, Kopfweh, Migräne, Akne, allergische Haut… alles Anzeichen einer übersäuernden Lebensweise.

Die wichtigsten Gründe für Übersäuerung des Gewebes und der Übereiweisung des Organismus

Alkohol, Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Raffinierter Zucker, Mehlspeisen, Weißmehlprodukte, Ärger, Stress, Kaffee, Medikamente, Überanstrengung

Säuren sind starke Zellgifte:

Harn- und Schwefelsäure aus Fleischverzehr, Milchsäure aus Überanstrengung, Essigsäure aus Süßwarenkonsum, Chlorogensäure aus Kaffeegenuss, Salpetersäure aus Gepökeltem, Gerbsäure aus schwarzem Teegenuss usw…

Unsere Erde ist mit 70 % Wässern bedeckt, wobei Meerwasser die meisten Basenelemente enthält. Sinkt der pH-Wert der Seen und Flüsse unter pH 6 durch Chemiesäure und Gifte, verätzen die empfindlichen Kiemen der Fische, fällt er noch tiefer, sind unsere Gewässer tot. Auch unser Körper besteht bis zu 80 % aus Flüssigkeiten, die leicht basisch sein müssen, um überhaupt eine gesunde Zellexistenz ermöglichen zu können.

Auch das „neue Leben“ im Mutterleib entwickelt sich nur prächtig, wenn es von basischem Fruchtwasser umgeben ist. Hieraus ergibt sich auch die Wichtigkeit der regelmäßigen Anwendungen „Basischer Bäder.“

Der pH-Wert des Blutes liegt zwischen 7,35 und 7,45. Schon kleine Abweichungen sind gefährlich, bei extremer Übersäuerung sogar lebensgefährlich (Herzinfarkt, Gehirnschlag). Nun führen wir aber unserem Zellstaat täglich mit der heutigen Zivilisationskost oft unwissentlich zu viele Säuren zu. Die Basen (Mineralstoffe) sind die Gegenspieler von Säuren und für deren Neutralisation und Ausscheidung notwendig.

Die meisten Nahrungsmitteln der heutigen Zeit verstoffwechseln säurebildend, besonders stark das tierische Eiweiß.

Das ergibt auch den Unterschied zwischen pflanzlichem und tierischem Eiweiß, da pflanzliches keine Schwefelsäure im Körper bildet und auch sonst keine stofflichen Belastungen hinterlässt. Grundsätzlich binden sich auch Schwermetalle gerne an tierisches Eiweiß und werden so im Körper abgelagert. Diese schädigenden, giftigen Säuren muss unser Zellstaat so schnell wie möglich mit Hilfe von basischen Mineralstoffen neutralisieren und dann versuchen, diese über Darm, Niere und Haut wieder auszuscheiden. Fehlt es an basenbildenden Elementen wie Calcium, Kalium, Magnesium, Natrium u.s.w. muss unser Zellstaat diese für die wichtige Erhaltung der Zellfunktionen aus den Gewebe ziehen:

Calcium aus den Knochen, Sehnen und Knorpeln = brüchige Nägel, Zahnverfall, Osteoporose, Gelenksprobleme;

Kalium und Magnesium aus den Säften innerhalb der Zellen = Haarausfall, Hautprobleme

Diese Azidose führt so wie die Einwirkung freier Radikale zu vorzeitigem Zellverfall = ALTERN:

Die Theorie, dass Zellsterben und die meisten Krankheiten nur im „sauren Körpermilieu“ möglich sind, wurde inzwischen von namhaften Wissenschaftlern bestätigt.

Die meisten Menschen leben heute mit übersäuerten Körpersäften und Gewebe.

Alle mit Zucker und Süßstoffen angereicherten Nahrungsmitteln und Getränke wirken säurebildend! Hinzu kommen die stark säuernden Hauptnahungsmittel wie Fleisch, Fisch, Eier, Brot und Weißmehlprodukte, erhitzte Fette, Milchprodukte, Kaffee und Alkohol.

Die dann noch harntreibende Wirkung dieser Säuren bewirkt zusätzlich, dass die Nieren zu viel Wasser ausscheiden und gleichzeitig die lebenswichtigen Basenbildner wie Calcium, Natrium und Kalium gleich mit ausgeschwemmt werden.

Damit man sich einmal ein genaueres Bild von Mineralstoffen machen kann, möchte ich einige Funktionen und Eigenschaften innerhalb des Stoffwechsels kurz erläutern. Vom Mineralstoff Kalzium finden wir in unserem Körper etwa 1,2 Kilogramm, wovon wir fast alles zum Aufbau, zum Erhalt und Festigung der Knochen und Zähne benötigen. Doch auch an den Funktionen der Muskeln und Nerven ist Kalzium beteiligt. Auch das Mineralsalz Magnesium ist am Aufbau unserer Knochen und Zähnen beteiligt, außerdem ist es in Verbindung mit Enzymen und deren Funktionsfähigkeit beteiligt. Kalium, das sich vor allem in den Zellen, den roten Blutkörperchen, der Muskulatur und den Nieren befindet, hat unter anderem sein Aufgabengebiet im Mineralstoff- und Wasserhaushalt.

Viele Krankheiten ließen sich im Ansatz schon vermeiden, wenn unser Körper ausreichend und fortwährend die Biostoffe bekäme, die er für seine Arbeit und Gesundheit braucht.

Unsere natürliche Nahrung ist viel zu clever komponiert, als dass ein einziger Wirkstoff der Schlüssel zur Gesundheit sein könnte.

Die Gefahr der Übersäuerung des Gewebes ist wesentlich größer als die Möglichkeit einer Überalkalisierung. Basen können bei genügender Flüssigkeitszufuhr gut ausgeschwemmt werden, Säuren werden dagegen als Salze im Körper abgelagert.

„Körperübersäuerung“ wird als die epidemische Zivilisationskrankheit „Azidose“ bezeichnet mit vorwiegend folgenden Erscheinungsbildern:

Ablagerung von aus Säuren gebildeten Schlacken in den Muskeln, Blutgefäße, Gelenke, Bindegeweben, Lymphgefäße, Haarboden.

Es ist unsere Verantwortung unserem Körper gegenüber, sämtliche Körpersäfte, Geweben, Blutbahnen und Nervenzellen durch eine sinnvolle Entsäuerungskur und Umstellung der Ernährungs- und Lebensweise säure- und schlackenfrei zu halten.

Wenn wir möglichst lange schön und gesund bleiben wollen, brauchen wir logischerweise hohe pH-Werte der Zellen und Gewebe. Unserem Körper geht es schlecht wenn Übersäuerung und Vitalstoffraub nicht beachtet werden.

Krankheit ist das Bemühen des Körpers, Fremdstoffe wieder los zu werden, manchmal geht es mit Wärmeeinwirkung wie Fieber und Entzündungsherden einher.

Schwermetallüberlastung und Vergiftung:

Die schwer toxischen Schwermetalle wie Aluminium, Blei, Cadmium, Nickel und Quecksilber, sind heute eine durchaus ernstzunehmende gesundheitliche Belastung für unseren Körper.

Schwermetalle können über die Nahrung aufgenommen werden. Es ist bekannt, dass fast jeder Meeresfisch mit Schwermetallen verseucht ist.

Der Meeresgrund ist leider zum Mülleimer der Industrie geworden und voll von giftigen Schwermetallen. Auch Insektenschutzmittel und Kunstdünger enthalten
Schwermetallbelastungen und gelangen so über Obst, Gemüse und Trinkwasser in unseren Körperkreislauf. Das gleiche Problem finden wir bei unseren Amalgamfüllungen in den Zähnen. Die Zahnmaterialien sind eine der Hauptquellen für Schwermetallbelastung in unserem Körper.

Das größte Problem bei Amalgamfüllungen ist das Quecksilber. Besonders beim unsachgemäßen Entfernen wird sehr viel Quecksilber frei und dadurch inhaliert und auch verschluckt. Es ist geschmacklos, geruchlos und unsichtbar und eines der gefährlichsten und giftigsten Gase, das wir kennen. Im Körper gibt es die sogenannten Schwermetalldepots, also Orte, wo es vermehrt abgelagert wird. Dies ist vor allem das Bindegewebe und die bindegewebigen Orte der Gelenkskapseln.

Nahrung ist also ursächlich für die Krankheitsentstehung.

Drei Viertel aller Krankheiten sind den sogenannten Zivilisationskrankheiten zuzuschreiben, die durch falsche Ernährungs- und Lebensgewohnheiten hervorgerufen werden. So wie zur Erhaltung der Gesundheit eine Vielzahl an fördernden Einflüssen maßgebend sind, so müssen auch viele schädliche Faktoren zusammenwirken, um Krankheit zu erzeugen. Zu den Risikofaktoren, die zu einer der zahlreichen Zivilisationskrankheiten führen kann, steht falsche Ernährung mit Abstand an erster Stelle.

Weitere Faktoren, die Krankheit begünstigen, sind:

die steigende Umweltbelastung durch Schadstoffe in Luft, Wasser
und Nahrungsmitteln

die Lebensbedingungen – Ängste, finanzielle Sorgen, beruflicher Stress, Zeitdruck, Partnerschaftsprobleme, mangelnde körperliche Bewegung, Genussgifte wie Zigaretten, Alkohol, Drogen.

Die explosionsartige Zunahme der ernährungsbedingten Krankheiten in unserem Jahrhundert geht Hand in Hand mit der fortschreitenden Technisierung und industriellen Denaturierung unserer Nahrung. Mit dem Anstieg des Konsums von isoliertem Zucker – Auszugsmehlen – Fertignahrung und anderer industrieller Mangelkost sowie am eigenen Herd todgekochter Nahrung ist der Schrittt in die Krankheit gelegt. Obwohl der moderne Durchschnittsbürger viel zu viel isst, leidet er an Mangelernährung, denn in der üblichen Zivilisationskost liegen die lebensnotwendigen Nähr-, Vital- und Faserstoffe nicht mehr in optimaler Menge vor bzw. wird infolgedessen oft versucht, diese so degenierte Nahrung mit künstlichen Vitalstoffen aufzuwerten, was aber nicht wirklich funktioniert.
Es geht bei einer gesunden Ernährungsweise nicht darum, allein auf bestimmte risikoreiche Zutaten zu verzichten, sondern um einen ganzheitlichen Denkansatz bei der Zusammensetzung der täglichen Ernährung. Es geht darum, Fehlernährung als Ganzes zu vermeiden, denn ernährungsbedingte Krankheiten kommen nicht über Nacht, sondern entstehen über Jahre hinweg.
Fehlernährung beginnt durch schlechtes Beispiel meist schon in der frühen Kindheit, die fatalen Folgen zeigen sich oft erst Jahrzehnte später.

Und die eigentliche Ursache wird meist nicht erkannt oder verdrängt. Veranlagung, altersbedingte Abnutzung oder bloßes Schicksal sind stattdessen die gängigen Erklärungen für die zahllosen Leiden, die scheinbar zufällig aus dem Nichts auftreten. Die Bequemlichkeit der Patienten, lieber langjährig Pillen zu schlucken ohne Aussicht auf Gesundung, anstatt der Umstellung ihrer Ernährungsgewohnheiten, geht hier eine fatale Allianz ein, und nur selten wird das Übel an der Wurzel gepackt – an der Fehlernährung. Die Auswirkungen einer langjährigen Fehlernährung können nicht in wenigen Wochen rückgängig gemacht werden, auch nicht mit kurzzeitigen Diäten oder Kuren. Angesichts der langen Liste von Leiden, die vor allem durch falsche Ernährungsgewohnheiten entstehen und begünstigen, und der deprimierenden Statistik der an den Zivilisationskrankheiten leidenden und sterbenden Menschen ist es höchste Zeit mit dem Beginn der Umkehr!

Nur eine vernünftige und gesunde Ernährungs- und Lebensweise ist die einzige Möglichkeit der Vorbeugung, die einher geht mit gezielter Entsäuerung und Entgiftung.

Entschlackung, Entsäuerung und Entgiftung sind Methoden, um den Körper von abgelagerten Schlacken, Giften und sonstigen Fremdstoffen, die sich in Gewebe, Muskeln, Organen, Gefäßen und Schleimhäuten festgesetzt haben, zu befreien. Das Ziel jeder dieser Methoden ist es, den Körper in seiner Ausscheidungs- und Entgiftungsfunktion zu unterstützen und dadurch Gesundheit zu erhalten bzw. wieder zu erlangen.

Die wichtigsten Maßnahmen einer zielgerichteten Ausleitung dieser abgelagerten Stoffe sind die Unterstützung unserer natürlichen Ausscheidungsorgane.

Der Körper besitzt fünf solcher Ausscheidungsventile: die Niere, den Darm, die Lunge, die Schleimhäute und die Haut. Niere und Darm sind die zwei größten Ausscheidungsorgane, aber leider oftmals durch ein Überangebot an Säuren und Giften total überlastet. Dies zeigt sich dann auch an Hand von Nieren und Blasenproblemen wie Entzündungen und Steinbildung sowie Darmproblemen, Verstopfung, Blähung, Durchfall u.s.w.

Sind nun diese Ausscheidungsorgane wie Niere, Darm und Lunge überlastet, so verstärkt üblicherweise der Organismus die Ausscheidung über die Haut. Durch diese Notmaßnahme wird die Haut oft überstrapaziert und gereizt, was sich wiederum wie folgt bemerkbar machen kann: Ekzeme, Schuppenflechte, Neurodermitis, Akne, Furunkel, offenes Bein, Hautjucken, schuppige und trockene Haut.

Das dadurch extrem saure Hautmilieu schafft hier noch dazu ideale Bedingungen für Mykosen wie Nagelpilz, Fußpilz, Scheidenpilz und Hautpilz.

Die erste Maßnahme:
Die Haut soll während jeder Entsäuerungs- und Entschlackungskur zur schonenden Ausleitung von Säuren und Giften unterstützt werden.

Hierzu empfehlen sich besonders basische Bäder mit pH-Werten von ca. 8,5 je nach Wasserhärte, die das Kanalsystem der Haut öffnen und ihre natürliche Funktion der Säure- und Giftausscheidung unterstützen und anregen.

Basische Bäder entlasten nicht nur die Ausscheidungsorgane wie Niere, Darm und Lunge, sondern sind auch ideal zum Erhalt einer weichen geschmeidigen Haut ohne Säure und Giftbelastung. Die Anwendungsmöglichkeiten der basischen Körperpflege sind vielseitig: je nach Bedarf werden Vollbäder, Teilbäder, Spülungen, Abreibungen, Armbäder, basische Strümpfe und auch Inhalationen durchgeführt. Um den vollen Nutzen aus solchen basischen Bädern zu ziehen sollte die Badedauer vorzugsweise 40 – 90 Minuten betragn. Zur drastischen Ausleitung sollten mehrere Voll- und Fußbäder wöchentlich angestrebt werden.

Die zweite wichtige Maßnahme der Entsäuerung, Entgiftung und Entschlackung ist die reichliche Zufuhr von Mineralien, Spurenelementen, Vitaminen und Immunstoffen der Pflanzen, die zur Neutralisierung der im Organismus frei zirkulierenden Säuren und Gifte, sowie zur Remineralisierung und natürlichen Ausgleich unseres Säuren – Basenhaushaltes.

Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass vorzugsweise biologisch pflanzliche Nahrungsergänzungen ohne jeglicher chemischer Zusatzstoffe zur Versorgung der vermehrt benötigten Vitalstoffe verwendet werden.
Mineralstoffdefizite können so ausgeglichen und Basendepots wieder aufgefüllt werden.

Selbstverständlich kann dies aber eine energiereiche basische und vitalstoffreiche Ernährung nicht ersetzen, sondern nur Ernährungssünden abpuffern.

Die dritte Maßnahme ist die Schlackenlösung, was hier die Spaltung der Schlacke in den ehemaligen Säure- und Giftrest bedeutet. Damit hierbei Erstverschlimmerungen und Fastenkrisen erst gar nicht auftreten, ist der Organismus mit dem ersten und zweiten Schritt ausreichend zu unterstützen, sowie tägl. 1-2 Liter energiereiche Flüssigkeit zu trinken. Zur Schlackenlösung werden vorzugsweise Entschlackungstees oder Homöopatika verwendet.