Gesundheitliche Risiken von Mobilfunk-Sendeanlagen 

03In den europäischen Ländern werden mehrere hunderttausend Sendeanlagen für digitale GSM-Mobilfunknetze errichtet. Eine flächendeckende und engmaschige Versorgung ist das Ziel der Mobilfunk-Unternehmen. Diese Entwicklung führt dazu, dass wir alle ständig an jedem Ort einer gepulsten hochfrequenten elektromagnetischen Strahlenbelastung ausgesetzt sind, die es in dieser Art und Intensität bisher nicht gegeben hat und deren Langzeitwirkung auf den menschlichen Organismus sowie die Flora und Fauna erst nach und nach, sozusagen in einem Grossversuch an der Bevölkerung erkennbar wird.

Das gefährliche an dieser allgegenwärtigen Hochfrequenzbelastung besteht darin, dass auch unser körpereigenes Informationssystem mit natürlichen elektromagnetischen Signalen arbeitet – allerdings auf einem wesentlich schwächeren Energieniveau! Die Überflutung durch technische Hochfrequenzquellen verursacht deshalb vielfältige biologische Störungen durch Einkoppelung hochfrequenter Frequenzmuster in das Informationssystem unserer Zellen.

Aber nicht nur die störende und zerstörende Wirkung der Hochfrequenzstrahlung auf Zellstrukturen und ihr Informationssystem ist bekannt; auch ihre Fähigkeit zur Erbgutveränderung mit allen Folgen genbedingter Missbildungen und vermehrter Krebsgefährdung ist durch Forschungsarbeiten bewiesen.Völlig neuartige gesundheitliche Probleme ergeben sich zusätzlich aus der in der Mobilfunktechnik erst seit kurzem verwendeten niederfrequenten Pulsung der Mobilfunkstrahlung.

Forschungsergebnisse zu den gesundheitlichen Risiken der niederfrequent gepulsten Mobilfunk-Strahlung
Der Biophysiker Dr. Lebrecht von Klitzing an der Universität Lübeck hat festgestellt, dass der Körper besonders empfindlich auf die niederfrequenten Pulsationen, die beim GSM-Mobilfunk auf die hochfrequente Trägerwelle aufmoduliert sind, reagiert. Niederfrequente periodisch wiederkehrende Frequenzmuster sind offensichtlich biologische Signale, die wichtige Auslösefunktionen für den Stoffwechsel, das Hormonsystem, das Immunsystem, den Schlaf-Wach-Rhythmus etc. beinhalten. Durch die niederfrequente Pulsung der hochfrequenten Mobilfunk-Netze sind somit vielfältigste Entgleisungen unserer „Biorhythmik“ in unseren Stammhirnregionen und eine deutliche Steigerung unserer Krebsgefährdung zu erklären. Durch gepulste Felder wird die Immunreaktion von Zellen um 90% reduziert!

Vermehrte wissenschaftliche Aufmerksamkeit gewinnt die verminderte Melatoninproduktion durch Elektrosmog. Durch Studien von Prof. Wolfgang Löscher an der Tierärztlichen Hochschule Hannover und anderen Wissenschaftlern wurde inzwischen bewiesen, dass die nächtliche Melatoninsynthese durch einwirkende elektrische und magnetische Wechselfelder stark reduziert wird. Dies ist von grosser Bedeutung, weil sich dadurch die natürliche Schutzwirkung des Melatonins gegen Krebs verringert. Aber auch für Störungen des Biorhythmus, Schlafstörungen, Müdigkeit, Depressionen und Immunschwäche wird die verminderte nächtliche Melatoninausschüttung durch Elektrosmog verantwortlich gemacht.

Zahlreiche Untersuchungen renommierter Forschungsinstitute im In- und Ausland haben bewiesen, dass elektromagnetische Strahlung im Hochfrequenzbereich auch in einer Leistungsdichte, die weit unter den derzeitigen gesetzlichen Grenzwerten oder Normen liegt, vielfältigste Störungen verursachen kann, wie Kopfschmerzen, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche, Schwindel, Denkblockaden, Tinnitus, aber auch Hörsturz, Depression, Gereiztheit, Erhöhung der Blutfette und Absinken der Lymphozyten, Erbgutveränderungen, Erhöhung der Krebsgefahr usw.

(Quelle: >Elektrosmog – Elektrostress< von Wulf-Dietrich Rose; ISBN 3-462-02326- 8 ).
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Untersuchungen der Internationalen Gesellschaft für Elektrosmog-Forschung (IGEF) in 260 Häusern in der Nähe von Mobilfunk-Sendeanlagen haben ergeben, dass viele Menschen seit der Zeit kurz nach Errichtung des Mobilfunk-Senders unter folgenden unerklärlichen gesundheitlichen Beschwerden leiden: häufige Kopfschmerzen, nervöse Überreiztheit, erhöhter Blutdruck, Herzrhythmusstörungen, Schlafstörungen, Ohrensausen, Denkblockaden und Gleichgewichtsstörungen.

Die gesundheitlichen Risiken durch Mobilfunk-Sendeanlagen haben inzwischen auch Haftpflicht-Versicherungen veranlasst, den Mobilfunk-Unternehmen nicht mehr Versicherungsschutz bei Schadenersatzansprüchen aufgrund gesundheitlicher Schäden durch elektromagnetische Strahlung von GSM-Mobilfunk-Sendeanlagen zu gewähren!

Auswirkungen der niederfrequent gepulsten Mobilfunk-Strahlung auf Tiere und Pflanzen
Der Forschungsbeauftragte der World Health Organisation (WHO) in Genf, M. Reapacholi und seine Arbeitsgruppe vom Royal Adelaide Hospital kamen zu dem Ergebnis, dass sogenannte transgene Mäuse, bei denen ein Tumor-Suppressor-Gen fehlt, im Tierversuch bei einer täglich zweimal halbstündigen Bestrahlung mit einer Dosis von niederfrequent gepulsten Hochfrequenzstrahlen, wie sie von einem handelsüblichen Handy des GSM-Netzes ausgehen, 2,4 mal so häufig bösartige Tumore entwickelten wie die unbestrahlte Kontrollgruppe. Dieses eindeutige Ergebnis wurde bei einem Kollektiv von 100 Mäusen nach 18-monatiger Handyexposition erzielt.

Auch jüngste veterinär-medizinische Beobachtungen in Schnaitsee in Bayern sprechen von massiven Gesundheitsschäden für Mensch und Tier. So erkrankte in einem Bauernhof, in dessen unmittelbarer Nähe ein leistungsstarker Sendemast für Rundfunk, Fernsehen, Eurosignal und Mobilfunk errichtet wurde, nicht nur die Bauersfamilie, sondern auch das Vieh. Die Kühe wiesen Verhaltensstörungen, rheumatische und allergische Erkrankungen, Nahrungsverweigerung sowie mehrfach Missgeburten und Fehlgeburten auf. Als die Kühe in einen 25 km entfernten Hof gebracht wurden, verschwanden die Symptome und kehrten prompt nach Rückführung der Herde in das verstrahlte heimatliche Gehöft zurück.

Hinweise zur Diskussion über Grenzwerte für Immissionen durch gepulste Mobilfunkstrahlung
In einer gemeinsamen Resolution (Stand Oktober 1999) zahlreicher deutscher Betroffenen-Organisationen, Ärzten, Wissenschaftlern, dem Bundesverband gegen Elektrosmog und von der Internationalen Gesellschaft für Elektrosmog-Forschung (IGEF) wird ein Maximalwert von 1µW/m2 für die summierte Leistungsflußdichte gepulster Strahlung empfohlen.

Der Grenzwert für die Allgemeinbevölkerung lt. ÖNORM S 1120 für gepulste hochfrequente elektromagnetische Felder ist frequenzabhängig und beträgt bei 950 MHz 6,33 W/m2 und im Frequenzbereich von 1,5 GHz bis 40 GHz 10 W/m2.
Dies ist das Zehnmillionenfache des von Ärzten und Wissenschaftlern geforderten Maximalwertes von 1 µW/m2 !

Im Hinblick auf eine in den nächsten Jahren zu erwartende weitere Zunahme der Belastungen durch Elektrosmog und speziell Mobilfunkstrahlung wird immer häufiger zu einer Politik des ALARA („as low as reasonable achievable“ – „so niedrig wie vernünftigerweise erreichbar“) bei der Standortsuche für Mobilfunk-Sendeanlagen geraten!

Wie können die gesundheitlichen Risiken durch Mobilfunk-Sendeanlagen verhindert werden?

Nach dem österreichischen Telekommunikations-Gesetz (TKG) § 67 Abs 2 Satz 1 muss bei der Errichtung und dem Betrieb von Mobilfunk-Sendeanlagen der Schutz von Leben und Gesundheit gewährleistet sein. Auf Grund unserer Erfahrung aus mehreren Hundert durchgeführten Messungen und den Erkenntnissen der Forschung ist dieser gesetzlich garantierte Schutz der Bevölkerung im Nahbereich zahlreicher Mobilfunk-Sendeanlagen nicht gewährleistet. Ob gegen dieses Gesetz durch eine bestehende oder geplante Mobilfunk-Sendeanlage verstossen wird, sollte durch einen neutralen Sachverständigen aufgrund von Messungen bzw. Berechnungen geprüft werden. Dessen Gutachten ist erforderlich, um von der zuständigen Fernmeldebehörde die gegebenenfalls erforderlichen Maßnahmen zur Einhaltung des Telekommunikations-Gesetzes (TKG) bzw. wenn dies nicht kurzfristig möglich ist, die Abschaltung der betreffenden Mobilfunk-Sendeanlage verlangen zu können.

Über die gesundheitlichen Gefahren elektromagnetischer Strahlung und die Möglichkeiten, sich davor zu schützen gibt das folgende Buch Auskunft. Ein spezielles Kapitel informiert über die Gefahren der Mobilfunk-Technologie.

Elektrosmog – Elektrostress – Strahlung in unserem Alltag und was wir dagegen tun können
Autor: Wulf-Dietrich Rose, 245 Seiten, Verlag Kiepenheuer & Witsch, ISBN 3-462-02326-8, im Buchhandel DM 20,00