Importgemüse ist Pestizidverseucht! 

Eine Lebensmitteloffensive von Global 2000 brachte zutage, dass derzeit 75 % des Import-gemüses pestizidversucht sind. Die Nahrungsmittel stammen aus südeuropäischer Intensivkul-tur und enthalten hochgefährliche Giftmischungen.

Global 2000 hat Mitte Februar 2002 Stichproben des Paprikaangebotes untersucht. Diese er-gab: Dieses normalerweise gesunde Lebensmittel wurde mit mehreren Pestiziden kontami-niert. Vergangene Woche lieferten die Umweltschützer weitere Erkenntnisse nach. Fazit: Nicht nur Paprika, sondern auch Erdbeeren, Gurken, Salate, Trauben und Tomaten enthalten eine Mixtur aus mehreren Insektenvertilgungsmittel, die zum Teil über den gesetzlichen Grenzwerten liegen.

Die findige Agrarindustrie hat die Reglementierung des Pestizideinsatzes längst umschifft. Es ist eine Gesetzeslücke, sagt Klaus Kastenhofer, Mediziner und Lebensmittelsprecher von Global 2000, „die den Missbrauch ermöglicht“!

Geregelt werden nur die Höchstwerte einzelner Substanzen und NICHT die Gesamtbelastung. Kastenhofer: „So enthält Gemüse viele verschiedene Gifte, deren Konzentration jeweils knapp unter dem gesetzlichen Höchstwert liegt, und bleibt beanstandungsfrei, trotzdem aber nicht weniger schädlich.

Anmerkung des Heilfasteninstituts Fessler:

Es ist dies ein (leider) weiterer Skandal von so vielen. Nach den belastenden Berichten von holländischem Gemüse in Glashäusern, dem BSE Rinderwahnsinn, den zugesetzten Hormo-nen bei Kälbern, den vielen Weinskandalen, den Ölskandalen (gepanschtes Olivenöl in Spa-nien und Italien) und was sonst noch alles unter der Oberfläche brodelt, sollte es uns wieder einmal aufrütteln eher biologisch kontrollierte Waren einzukaufen. Zumindest aber der Saison angepasst auf heimischen Feldern wachsendes zu bevorzugen.