Wissenschaftliche Forschungen 

 

Niederfrequenzfeldern sind von wissenschaftlich arbeitenden Kommissionen im Auftrag öffentlicher Institutionen sehr genau und verantwortungsbewusst zusammengetragen und zusammenfassend dargestellt worden:

1. National Institute of Environmental Health Sciences NIEHS

Nach 18monatiger Arbeit einer international besetzten Kommission von Experten im Auftrag des Nationalen Instituts für Umweltgesundheitswissenschaften, USA kommt die Kommission im Juni 1998 mit der überwiegenden Mehrheit der Stimmen zu folgendem Schluss:

„Elektromagnetische Felder (EMFs)
sind mögliche Karzinogene für den Menschen“.

Grundlage für das Bewertungsverfahren waren die Richtlinien der Internationalen Agentur für Krebsforschung (International Agency for Research on Cancer IARC). Mit dieser Einstufung rangiert das elektromagnetische Feld in der gleichen Kategorie wie Chloroform, DDT, Blei, PBB’s, Tetrachlorkohlenstoff.

2. National Council on Radiation Protection and Measurements NCRP

Nach neunjähriger Arbeit des vom US-Kongress beauftragten Sicherheitsrates, in deren Verlauf sämtliche wissenschaftlich relevanten Untersuchungen zum Thema kritisch bewertet wurden, empfiehlt 1995 der Ausschuss (bestehend aus Epidemiologen, Gesundheitsexperten, Molekular- und Zellbiologen und Ingenieuren von Stromversorgungsunternehmen) einen Grenzwert bei niederfrequenten Magnetfeldern von 0,2 Mikrotesla (derzeitiger Grenzwert laut Verordnung 100 Mikrotesla, frühere Empfehlung 400 bzw. 5000 Mikrotesla). Der NCRP tritt dafür ein, diesen niedrigen Grenzwert ab sofort beim Bau von Kindertagesstätten, Schulen und Kinderspielplätzen ebenso wie bei der Errichtung neuer Stromversorgungsleitungen zu beachten.

Zitat eines Mitglieds des Ausschusses Dr. David Carpenter (School of Public Health, State University of New York in Albany):

„Bei jeder anderen Form von (Umwelt)-Exposition, bei der die Anhaltspunkte so stark wären wie der Zusammenhang zwischen elektromagnetischen Feldern und Krebs, gäbe es umfassende gesetzliche Regelungen. Der Hauptgrund, warum viele Mitglieder des Rates nicht bereit waren, striktere Standards festzulegen, lag darin, dass dies horrend teuer werden würde und eine Durchsetzung unrealistisch wäre“.

3. Environmental Protection Agency EPA

Bereits 1990 gelangte vor der Freigabe die Schlussfolgerung einer Studie der amerikanischen Umweltbehörde zu diesem Thema an die Öffentlichkeit:

„Niederfrequente Magnetfelder wirken beim Menschen wahrscheinlich karzinogen“.

Die vollständige Studie wurde nie für die Öffentlichkeit freigegeben!